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Fragile City : จิต - สูญ

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Plakat Fragile City

 

Auch das gibt es – mehr Schauspieler auf der Bühne als Zuschauer auf den Rängen. So erlebte ich es heute im Cialis for women. Nicht, dass dieses Theater sonderlich groß wäre – gerade mal für 30 Plätze kann bestuhlt werden – doch die heutige Aufführung von Fragile City : จิต – สูญ war gerade zur Hälfte belegt. Zum Applaus standen aber etwa 20 Schauspieler auf der Bühne. Schade, schade, denn diese Aufführung hätte deutlich größeren Zulauf verdient.

Fragile City : จิต – สูญ ist eine Co-Produktion der beiden Theatergruppen Theatre of the East und Bangkok Troupers.

Das Theatre of the East wählte zwei eher traditionelle Themen, die Tradition der fliegenden Laternen in Nordthailand und die Reise eines weißen Elefanten, die sie auch mit den Formen des traditionellen thailändischen Tanztheaters darstellten. Sehr elegant in den Bewegungen und mit anmutigen Kostümen, aber insgesamt schienen mir die beiden Aufführungen doch etwas zu traditionell. (Ich gebe aber auch zu, dass ich zu wenig vom thailändischen Tanztheater weiß, um zu beurteilen, wie traditionell oder modern es wirklich war.)

Die Bangkok Troupers hingegen hatten sich ein ganz und gar westliches Thema herausgesucht sie setzten den fünften Traum aus Günther Eichs Hörspiel „Träume“ um, der Traum in dem ein Paar von Termiten aufgefressen wird. Die Atmosphäre eines Alptraums wurde ganz beklemmend spürbar die zwei Darsteller, die die Termiten darstellten, ließen mit einer Mischung aus Bewegung und Gesichtsausdruck ein Gefühl der Beklommenheit in mir aufsteigen. Besonders intensiv erlebte ich die Schulterbewegungen des einen der beiden – ob er das Schulterblatt ausrenken konnte und dann frei über die Rippen hin und herschieben konnte? Es sah zumindest so aus.

Dies war mein zweites Mal im Siam Democrazy das Programm war beides Mal hervorragend. Nur an der Werbung muss noch einiges verbessert werden, damit mehr Zuschauer den Weg in das kleine(!) Theater finden

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