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Akademisches

Heinrich von Kleist und die Gothic Novel

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Heinrich von Kleist"Man nehme ein halbverfallenes Schloss, eine lange Gallerie mit vielen Türen (einige davon geheim), einige frische Leichen, Truhen, Skelette" - so verspottete ein anonymer Kritiker das gothic-novel-Genre. Entfernt man jedoch diese vordergründigen Zutaten, so erkennt man im auftretenden Personal und den Handlungsabläufen Muster, die man auch bei Kleist sehen kann. An den Beispielen von Horace Walpoles "The Castle of Otranto" (der ersten gothic novel) und Mary W. Shelleys "Frankenstein. Or: The modern Prometheus" sollen Charakteristika und Entwicklung des Genres skizziert und die Gemeinsamkeiten aber auch die Unterschiede zu Kleist herausgearbeitet werden

Dies ist der um einen Nachsatz erweiterte Vortragstext meines Konferenzbetrages auf dem V. Frankfurter Kleist-Kolloquium, 22. - 23. Juli 2000.

Der Text ist auch veröffentlicht in "Internationale Konferenz 'Heinrich von Kleist'". hg. von Peter Ensberg und Hans-Jochen Marquardt. Stuttgart: Hans-Dieter Heinz 2003 (= Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 419), S. 51 - 62.

 

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Wenn Nazis weltenbummeln und schreiben.

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Über die Nähe zwischen Künstlern und Nationalsozialismus.

Dargestellt am Beispiel von Hanns Heinz Ewers.

Hanns Heinz Ewers als Leiter des ÜberbrettlsDas Verhältnis zwischen dem Selbstbild als Künstler und Hanns Heinz Ewers' Bild vom Nationalsozialismus wird hier untersucht. Auf Grundlage von Textanalysen zeigt sich eine Entwicklungslinie von den frühen Novellen bis zu Horst Wessel. Eine knappe Darstellung des literaturhistorischen Kontextes rundet das diese Darstellung ab und deutet darauf hin, dass die Beziehung zwischen Künstlertum und Nationalsozialismus symptomatisch für mehrere Autoren der Zeit war.

Dieser Aufsatz erschien ursprünglich in Die Brücke. Zeitschrift für Germanistik in Südostasien. Ausgabe 5, 2004.

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Deus ex mortibus. Die Doppelgänger in Kleists Amphitryon und M. Shelleys Frankenstein

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Portrait Heinrich von KleistHeinrich von Kleists Amphitryon und Mary Wollstonecraft Shelleys Frankenstein - kann man diese beiden Werke vergleichen? Gibt es zwischen diesem Lustspiel und dem romantischen Schauerroman überhaupt Ansatzpunkte für einen Vergleich? Auf der Ebene der Geschichte gibt es in der Tat nichts vergleichbares, aber wenn man etwas tiefer schaut, dann findet man in dem Verhältnis der Doppelgängerpaare zur Frauenfigur verblüffende Gemeinsamkeiten fest.

Dieser Aufsatz erschien ursprünglich in den Heilbronner Kleist-Blättern Nr. 9 (2000).

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