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Netbook als Medienserver - 01: Das Ziel

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Erinnert sich noch jemand an Netbooks? Richtig, jene Mini-Notebooks, die 2007 auf den Markt gekommen sind. Asus, der taiwanesische Erfinder dieser Produktkategorie hatte seinerzeit den ersten Eee-PC mit Xandros Linux und einer vereinfachten Oberfläche auf den Markt gebracht, die den Schwerpunkt aufs Internet legte - wobei der Zugriff auf den KDE-Desktop möglich war. Die Käufer sahen in dem Gerät mehr einen Laptop im Mini-Format, auf den natürlich ein ‘richtiges’ Betriebssystem wie Windows XP gehörte. Die Abwendung von der bekannten Schreibtischoberflächenmetapher machten die Benutzer erst mit dem iPad und Android-Tablets, also Geräten, deren Hardware keine schon bekannten Formen innehatte. 2013 hat auch Asus seine Netbook-Reihe eingestellt; was also mit einem dieser Netbooks heute anstellen?

Vor dieser Frage stand ich vor kurzem auch, als ich mein altes Netbook, ein Samsung N148 Plus, hervorholte, das im Schrank stand und eigentlich nur noch zum Ausprobieren der neuesten Ubuntu-Versionen Benutzung fand.

Zeitgleich ärgerte ich mich auch darüber, dass mein Router theoretisch zwar einen UPnP-Medienserver zur Verfügung stellte, praktisch diese Komponente so instabil umgesetzt war, dass gar nicht daran zu denken war, darauf Musik und Filme zentral zu speichern - und sie auch wieder abzurufen.

Dies brachte mich auf die Idee, das Netbook zum Medienserver umzubauen. Die nächsten Schritte dazu will ich auf den folgenden Seiten darstellen.

Am Ende soll das Samsung-Netbook folgendes leisten:

  • Zentraler Speicherplatz im Heimnetzwerk für Musik, Videos und Bilder.

  • Zugriff mit dem Smartphone über einen UPnP-Abspieler und mit Linux- und Windows-Rechner

  • Datei-Server für Backups

  • Anschluss einer externen USB-Festplatte, XFS-Dateisystem.