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Open Source

E-Learning 1.0 and E-Learning 2.0

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E-Learning 1.0 and E-Learning 2.0 - Two sides of the coin and how they can blend together

My Paper for the International E-Learning Conference at the Rajabhat Suan Dusit University is also available in PDF-Format.

Abstract

Through the usage of web 2.0 technologies, e-learning also is in a process of change. E-Learning 2.0 focuses more on collaborative, student-centered, and open learning techniques, while for E-Learning 1.0 sophisticated but closed multimedia applications was more important. This paper will discuss the different educational ideas behind these two modes of E-Learning, and argue that despite some fundamental differences in concept they might be blended together.

 

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Suan Dusit Conference

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I will attend the International E-Learning Conference "e-Learning Strategies: Edutainment" organized by the Rajabhat Suan Dusit University, Bangkok, Thailand. My paper about E-Learning 1.0 and E-Learning 2.0 was accepted, and so I'm gonna present it tomorrow, 14.30.

 

100-Dollar-Laptop

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Lorenz Matzat gibt in seinem Telepolis-Beitrag Der MIT-Professor und der digitale Graben einen kritischen  Überblick über das One Laptop Per Child Projekt (OLPC), das in diesen Tagen mit der Auslieferung der ersten 3.000 Geräte im Rahmen einer Testphase beginnen soll. Das Projekt wurde von Nicholas Negroponte, dem ehemaligen Leiter des Media Labs am Massachusetts Institute of Technology (MIT) ins Leben gerufen. Ziel dieses Projekts soll es sein, Entwicklungsländern preisgünstige Laptops auf Linux-Basis zur Weitergabe an Schulkinder für den Einsatz zum Lernen zur Verfügung zu stellen.

Matzat zitiert (ungenannte) Kritiker, die den hierarchischen Ansatz des Projekts bemängeln:

Ein stark hierarchischer Ansatz - top-down -, der mit einer weitflächigen massiven Ausbringung von Technik einen Entwicklungsschritt erzwingen will.

Entwicklungsarbeit finde heute auf Graswurzelebene statt und vor dem Start des Projektes würden dessen möglichen sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen, ökologischen und politischen Auswirkungen in Erwägung gezogen, um letztlich mit dem Projekt zu helfen und nicht ungewollt zu schaden. Das OLPC-Projekt hingegen habe solche Vorstudien nicht durchgeführt. Matzat zitiert aus Negropontes Rede vom RedHat Summit im Sommer 2006:

Die Weltbank fragt uns: 'Habt ihr Studien gemacht?' Nun ja, haben wir nicht. Aber wir haben keine Zeit für Pilotstudien. Diese Tage sind vorbei. Das ist ein Slam-dunk, solange wir es machen, machen, machen.

Matzat zitiert auch eine Kritik der NGO Fair am OLPC-Projekt,  worin die für Entwicklungsländer zu hohen Kosten genannt werden.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Herstellungsbedingungen. Zur Senkung der Produktionskosten lasse das OLPC-Projekt die Geräte von der chinesischen Firma Quanta fertigen - zu Arbeitsbedingen, die unter den westliegen Standards lägen:

Nach [extern] Aussagen unabhängiger Gewerkschaften in Hongkong, sind die Arbeitsbedingungen in den High-Tech-Fabriken Chinas schlecht, die Bezahlung liegt am unteren gesetzlichen Limit. Aufgrund ihrer Geschicklichkeit würden meist junge Frauen in der Technik-Branche beschäftigt, die oft nach nur wenigen Jahren gesundheitlich verschlissen wären. Zwar bescheinigt die kürzlich erschienene Studie [extern] Soziale Auswirkungen der Produktion von Notebooks des Öko-Instituts aus Freiburg, dass Quanta sich an die gesetzlichen Vorgaben hält. Doch schließt das eine permanente Überschreitung der Arbeitszeit durch Überstunden nicht aus - bis zu 60 Wochenstunden Arbeit sind üblich.

Als Informationsquelle empfiehlt Matzat am Ende die Website olpcnews.com.

 

LinuxTLE 8.0 erschienen - Basiert jetzt auf Ubuntu

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Ubuntuclub, die thailändische Ubuntu-Community, hat mitgeteilt, dass LinuxTLE in der Version 8.0 erschienen sei. Die neue Version basiere nun auf Ubuntu 6.10 statt auf Fedora.

LinuxTLE ist eine thailändische Linux-Distribution, die vom National Electronics and Computer Technology Center (NECTEC), einer Abteilung des thailändischen Ministeriums für Wissenschaft und Technologie, entwickelt wird. Die Buchstabenerweiterung TLE steht für Thai Language Extension.

Eine interessante Änderungen zu Ubuntu: Wahrscheinlich aufgrund der restriktiven Markenpolitik der Mozilla-Foundation ist statt Firefox 2 der Debian-Fork IceWeasel enthalten - die Thai-Lokalisierung von Firefox wurde nicht offiziell von der Mozilla-Foundation verbreitet.

Die offizielle Seite von LinuxTLE 8.0 .

 

Blackboard und Open Source

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Blackboard, Inc., Hersteller des gleichnamigen Learning Management Systems und mit 60 Prozent Marktanteil der Platzhirsch unter den Softwaresystemen für virtuelle Klassenzimmer online, hält seit dem 17. Januar 2006 ein Patent für Software, die im Web ein virtuelles Klassenzimmer zur Verfügung stellt. Das offizielle Abstract des U.S.-Patents 6,988,138 beschreibt Blackboards Entwicklung folgendermaßen:

A system and methods for implementing education online by providing institutions with the means for allowing the creation of courses to be taken by students online, the courses including assignments, announcements, course materials, chat and whiteboard facilities, and the like, all of which are available to the students over a network such as the Internet. Various levels of functionality are provided through a three-tiered licensing program that suits the needs of the institution offering the program. In addition, an open platform system is provided such that anyone with access to the Internet can create, manage, and offer a course to anyone else with access to the Internet without the need for an affiliation with an institution, thus enabling the virtual classroom to extend worldwide.
(Quelle: U.S.-Patentamt)

Betroffen von diesem Patent sind hier natürlich alle Konkurrenten von Blackboard, egal ob nun kommerzielle Systeme wie Desire2Learn oder Open Source-Lösungen wie Moodle, ATutor oder Sakai. Für ein Open Source-Projekt, das ohne finanzielle Rückendeckung durch ein großes Unternehmen ist, ist eine solche Aussicht natürlich wie ein Damoklesschwert, das insbesondere
privat organisierte Programmierer vor eine immense rechtliche Unsicherheit stellt.

Deshalb versuchte die Open Source-Szene nachzuweisen, dass es vergleichbare Systeme schon gab, bevor die Firma Blackboard, Inc. ihren Patentantrag einreichte. Juristisch gesehen, sollte Prior Art nachgewiesen werden. Beispielsweise wurde in der englischsprachigen Wikipedia eine Seite über die Geschichte Virtueller Lernumgebungen eingerichtet. Das SFL beantragte die Aufhebung von Patent 6,988,138 und schließlich dessen Neuüberprüfung erreicht.

Blackboard, Inc. veröffentlichte vergangenen Donnerstag nun ein Patent Versprechen, das "legally legally binding, irrevocable and worldwide in scope", wie es in einer Pressemitteilung von Blackboard heißt. Blackboard verspricht:

not to assert any of the U.S. patents listed below, as well as all counterparts of these patents issued in other countries, against the development, use or distribution of Open Source Software or Home-Grown Systems to the extent that such Open Source Software and Home-Grown Systems are not Bundled with proprietary software.
(Quelle: http://www.blackboard.com/patent/FAQ_013107.htm)

Tim Schlotfeld munkelt in seinem Blog-Beitrag , Blackboard habe "kalte Füße" bekommen.

 


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