Timo Kozlowskis Website

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Werbung mit Hitler

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Bin gerade über folgende Online-Werbung gestoßen:

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Interessante Platzierung von Hitler auf der ganz oberen Position? Richtet sich dieser Service an verkappte Alt-Nazis? Oder will hier jemand nur mal wieder zeigen, wie alternativ es ist, politisch unkorrekt zu sein, was wiederum die Frage aufwirft, wer die größeren Spießer sind - die politisch Korrekten oder die politisch Unkorrekten Wink) oder soll das hier gar eine subtile Kritik sein und darauf hinweisen, dass sich die Präsentation des "Führers" in der Nazi-Propaganda oft nur auf dem Niveau des Anpreisens von Butter befunden hat? Wem diese Verbindung nun ein bisschen merkwürdig vorkommt, der hat noch nicht "Triumph des Willens" gesehen, vielleicht einem der einflussreichsten Filme für die Werbewirtschaft und gleichzeitig auch einer der überschätztesten.

 

Thailand blockt YouTube

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Nach dem Auftauchen eines 44-Sekunden-Clips, in dem der thailändische König Bhumipol Adulyadey verunglimpft wird, auf YouTube hat das Thailändische Ministerium für ICT die gesamte Website von YouTube in Thailand gesperrt.

 

Screenshot der Blockierungsseite

 

Gestern noch war die übliche Standard-Umleitung zu sehen, heute bekommt man beim Aufruf von YouTube nur eine Fehlermeldung wegen einer falschen Server-Konfiguration zu sehen. Die Übersetzung lautet ungefähr:

Wir bitten um Entschuldigung.

Diese Website ist nicht angemessen.

Das Ministerium für Informations- und Kommunikationstechnik

Mit Hilfe von thailändischen ISPs und der TOT (d.i. die (staatliche) thailändische Telekom) muss diese Website geschlossen werden.

Sollten Sie noch Fragen oder weitere Anmerkungen haben, gehen Sie bitte zu ict.cyberclean.org.

 

Heinrich von Kleist und die Gothic Novel

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Heinrich von Kleist"Man nehme ein halbverfallenes Schloss, eine lange Gallerie mit vielen Türen (einige davon geheim), einige frische Leichen, Truhen, Skelette" - so verspottete ein anonymer Kritiker das gothic-novel-Genre. Entfernt man jedoch diese vordergründigen Zutaten, so erkennt man im auftretenden Personal und den Handlungsabläufen Muster, die man auch bei Kleist sehen kann. An den Beispielen von Horace Walpoles "The Castle of Otranto" (der ersten gothic novel) und Mary W. Shelleys "Frankenstein. Or: The modern Prometheus" sollen Charakteristika und Entwicklung des Genres skizziert und die Gemeinsamkeiten aber auch die Unterschiede zu Kleist herausgearbeitet werden

Dies ist der um einen Nachsatz erweiterte Vortragstext meines Konferenzbetrages auf dem V. Frankfurter Kleist-Kolloquium, 22. - 23. Juli 2000.

Der Text ist auch veröffentlicht in "Internationale Konferenz 'Heinrich von Kleist'". hg. von Peter Ensberg und Hans-Jochen Marquardt. Stuttgart: Hans-Dieter Heinz 2003 (= Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 419), S. 51 - 62.

 

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Helvetica - Der Film

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Ich glaube, die Helvetica ist die erste Schrift, über die ein Film gedreht wurde. Die Schrift ist ja mittlerweile überall, sodass sie neben der Times mittlerweile eine Art von typographischem Suppenhuhn ist.

Nichtsdestotrotz ist die Helvetica dennoch eine brauchbare Schrift, wenn man den Blick auf den Inhalt richtigen will. Verwendet man eine ausgefallenere Schrift, kommt oft erst die Frage, welche schöne Schrift das denn sei, bevor sich der Fragende dem eigentlichen Inhalt zuwendet. Passiert mir regelmäßig mit Victor Gaulteys Gentium.

Wem bei "Helvetica" nicht die Glocken klingeln - die Microsoft-Kopie der Helvetica heißt Arial. Hundert Prozent identisch sind die beiden Schriften jedoch nicht. ms-studio.com zeigt, wie man Arial und Helvetica auseinander halten kann.

 

Aprilscherz?

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Ausgerechnet am 1. April veröffentlicht die Telepolis den Artikel Die Frucht vom Baume der Erkenntnis, in dem Alexander Schwarz eine Studie der S.I.R.E.-Stiftung präsentiert, die zu dem Schluss kommt, dass 53% der Mac-User in einer Befragung Anhänger des Intelligent Designs sind. Im Weiteren vergleicht er das Selbstbild der Mac-User mit Merkmalen von Religionen.

Da Google, Yahoo und Wikipedia keine Treffer zu den im Artikel genannten Institutionen und Personen liefern, ist das wahrscheinlich ein Aprilscherz - aber ein sehr gut gemachter, weil er gleichzeitig auch ein sehr treffendes satirisches Spiegelbild der Hardcore Mac-User darstellt. Es steckt viel Wahrheit in Schwarz' kleiner Glosse - zu viel Wahrheit für Mac-User? Tongue out

Empfehlenswert übrigens auch der zweite Aprilscherz der Ausgabe, Das Urheberrecht ist der Schlüssel zur Vollbeschäftigung, in der der 1996 verstorbene US-Autor Walter M. Miller eine Utopie entwirft, in der Arbeitslose per Hand wissenschaftliche Aufsätze kopieren und zustellen. Herrlich!

Auch Google beweist Sinn für Humor mit seinem Breitbandbandanschluss aus der Kloschüssel. Google TiSP sieht zunächst ganz harmlos aus - aber unter Get Started und dem FAQ wird's schnell absurd - im staubtrockenen Manager-Englisch.

Nachtrag

Google hat noch mehr Aprilscherze! Der Dragan hat mir noch folgenden Hinweis auf Gmail Paper geschickt.

 


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