Timo Kozlowskis Website

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LinuxTLE 8.0 erschienen - Basiert jetzt auf Ubuntu

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Ubuntuclub, die thailändische Ubuntu-Community, hat mitgeteilt, dass LinuxTLE in der Version 8.0 erschienen sei. Die neue Version basiere nun auf Ubuntu 6.10 statt auf Fedora.

LinuxTLE ist eine thailändische Linux-Distribution, die vom National Electronics and Computer Technology Center (NECTEC), einer Abteilung des thailändischen Ministeriums für Wissenschaft und Technologie, entwickelt wird. Die Buchstabenerweiterung TLE steht für Thai Language Extension.

Eine interessante Änderungen zu Ubuntu: Wahrscheinlich aufgrund der restriktiven Markenpolitik der Mozilla-Foundation ist statt Firefox 2 der Debian-Fork IceWeasel enthalten - die Thai-Lokalisierung von Firefox wurde nicht offiziell von der Mozilla-Foundation verbreitet.

Die offizielle Seite von LinuxTLE 8.0 .

 

I learned everything from George Romero

User Rating: / 5
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Peter Noster linkt in einem Blog-Beitrag auf den wunderbaren Song I learned everything from George Romero, Dario Argento, maybe Tom Savini, Stuart Gordon and Sam Raimi von der britischen Gruppe The Sprites. Wunderbarer Song über George Romeros Dawn of the Dead.

 

Pen-Eek Rattanaruangs Fußballfilm "Total Bangkok"

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Szene aus Total BangkokEin Film, der leider etwas untergehen wird, ist Pen-Eek Rattanaruangs Dokumentarkurzfilm "Total Bangkok" über den "Straßenfußball" in Bangkok. Der 21 Minuten lange Streifen wurde im Bangkoker Lido-Kino im Dezember 2006 als unangekündigtes Vorprogramm zu "Driving Lessons" gezeigt. Und danach???

Pen-Eek Rattanaruang ist einer der bekanntesten thailändischen Regisseure. Außerhalb Thailands hatte er sich mit seinem Film The Last Life in the Universe einen Namen gemacht. Sein Spielfilm Invisible Waves wurde für den Goldenen Bären 2006 nominiert.

Ich hoffe, dass dieser Film in irgendeiner Weise weiterverwertet wird, denn es ist ein ausgesprochen kraftvoller und authentischer Film, der eine wunderbar positive Stimmung ausstrahlt trotz der vorherrschend dunklen Bilder. Pen-Eek portraitiert in "Total Bangkok" eine Gruppe von Straßenfußballern, die nachts unter der erhöhten Stadtautobahn auf einem Betonfeld Fußball spielen oder während sie darauf warten, dass ihre Mannschaft dran ist, Ballkunststückchen vorführen. Von der traditionellen thailändischen Ballsportart "Takroo" ist solche Ballartistik ja auch ein wichtiger Bestandteil, sodass dies hier weniger eine Ronaldinho-Kopie ist sondern eine durchaus eigenständige Mischform aus westlichem und östlichem Sport.

ImageDiese jungen Thailänder im Film gehören allesamt der gesellschaftlich eher unteren Schicht an, und für sie ist das Fußballspiel in erster Linie eine Flucht aus dem ansonst tristen Alltagsleben. Gleichzeitig ist ihnen aber auch klar, dass sie es nicht zu einer großen Karriere im Fußball schaffen werden - egal, wie talentiert sie sind. Sie haben nun mal den falschen gesellschaftlichen Background.

Am Ende des Films zeigt Pen-Eek ein Spiel der Betonplatzkicker gegen die U20-Auswahl der thailändischen Nationalmannschaft, das er organisiert hatte. Auf dem Betonplatz schlagen die Straßenspieler die kommenden Profis. Aber, so sagen sie am Ende selbst, auf einem richtigen Rasenplatz in der richtigen Fußballplatzgröße hätten sie keine Chance gehalbt.

Wise Kwai's Thai Film hat einen kleinen Beitrag auf Englisch zu "Total Bangkok", und das thailändische "Manager"-Magazin bietet ebenfalls einen (thailändischen) Artikel zu dem Film auf seiner Homepage an.

 

Blackboard und Open Source

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Blackboard, Inc., Hersteller des gleichnamigen Learning Management Systems und mit 60 Prozent Marktanteil der Platzhirsch unter den Softwaresystemen für virtuelle Klassenzimmer online, hält seit dem 17. Januar 2006 ein Patent für Software, die im Web ein virtuelles Klassenzimmer zur Verfügung stellt. Das offizielle Abstract des U.S.-Patents 6,988,138 beschreibt Blackboards Entwicklung folgendermaßen:

A system and methods for implementing education online by providing institutions with the means for allowing the creation of courses to be taken by students online, the courses including assignments, announcements, course materials, chat and whiteboard facilities, and the like, all of which are available to the students over a network such as the Internet. Various levels of functionality are provided through a three-tiered licensing program that suits the needs of the institution offering the program. In addition, an open platform system is provided such that anyone with access to the Internet can create, manage, and offer a course to anyone else with access to the Internet without the need for an affiliation with an institution, thus enabling the virtual classroom to extend worldwide.
(Quelle: U.S.-Patentamt)

Betroffen von diesem Patent sind hier natürlich alle Konkurrenten von Blackboard, egal ob nun kommerzielle Systeme wie Desire2Learn oder Open Source-Lösungen wie Moodle, ATutor oder Sakai. Für ein Open Source-Projekt, das ohne finanzielle Rückendeckung durch ein großes Unternehmen ist, ist eine solche Aussicht natürlich wie ein Damoklesschwert, das insbesondere
privat organisierte Programmierer vor eine immense rechtliche Unsicherheit stellt.

Deshalb versuchte die Open Source-Szene nachzuweisen, dass es vergleichbare Systeme schon gab, bevor die Firma Blackboard, Inc. ihren Patentantrag einreichte. Juristisch gesehen, sollte Prior Art nachgewiesen werden. Beispielsweise wurde in der englischsprachigen Wikipedia eine Seite über die Geschichte Virtueller Lernumgebungen eingerichtet. Das SFL beantragte die Aufhebung von Patent 6,988,138 und schließlich dessen Neuüberprüfung erreicht.

Blackboard, Inc. veröffentlichte vergangenen Donnerstag nun ein Patent Versprechen, das "legally legally binding, irrevocable and worldwide in scope", wie es in einer Pressemitteilung von Blackboard heißt. Blackboard verspricht:

not to assert any of the U.S. patents listed below, as well as all counterparts of these patents issued in other countries, against the development, use or distribution of Open Source Software or Home-Grown Systems to the extent that such Open Source Software and Home-Grown Systems are not Bundled with proprietary software.
(Quelle: http://www.blackboard.com/patent/FAQ_013107.htm)

Tim Schlotfeld munkelt in seinem Blog-Beitrag , Blackboard habe "kalte Füße" bekommen.

 

MP3 Surround - Spiegel langt daneben

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Spiegel Online beweist wieder einmal, dass sich Journalismus und Product Placement nicht gegenseitig ausschließen müssen. Susanne Donner von ddp stellt uns hier das neue Kompressionsformat MP3 Surround vor.

Eine echt coole Nummer:

Bislang ließ sich der Surround-Sound nur mit fünf Lautsprechern erzeugen, wovon vier in den Ecken des Zimmers und einer frontal vor dem Zuhörer aufgestellt werden musste. Um Musik aus dem Kopfhörer räumlich abzuspielen, verteilten die Erlanger Wissenschaftler die Klänge gedanklich auf fünf Lautsprecher und berechneten, wie sie in den Ohren des Menschen ankommen.

Na, wenn das keine Innovation ist. Das konnten WinDVD und PowerDVD zwar schon seit einigen Jahren schon, aber die dort eingesetzte Technik Dolby Headphone stammt nun mal nicht vom Fraunhofer Institut,  welches vom Spiegel schon mehrfach in Lobhudelartikeln protegiert wurde.

 


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